Die Relative Intensität (RI) ist eine fortgeschrittene Kennzahl, die anzeigt, wie anstrengend ein Training im Verhältnis zu Ihrem persönlichen Fitnesslevel war. Sie bietet eine standardisierte Methode, um die Schwierigkeit verschiedener Radtrainingseinheiten unabhängig von deren Dauer oder Art vergleichbar zu machen.
Die Relative Intensität (RI) setzt jedes Training auf eine einheitliche Skala, indem sie Ihre Anstrengung mit Ihrer maximal nachhaltigen Leistung vergleicht. Sie wird berechnet, indem man die gewichtete Durchschnittsleistung einer Einheit durch die Functional Threshold Power (FTP) teilt – also die höchste Leistung, die Sie etwa eine Stunde lang aufrechterhalten können.
Das Ergebnis ist ein einzelner Wert, der die Intensität Ihrer Anstrengung darstellt:
Nicht alle Trainingseinheiten sind gleich. Ein kurzes, hochintensives Intervalltraining fühlt sich ganz anders an als eine lange, gleichmäßige Ausdauerfahrt. Die RI filtert die reinen Zahlen heraus und zeigt Ihnen mit einem einzigen Wert, wie hart eine Einheit im Verhältnis zu Ihrer Leistungsfähigkeit wirklich war.
Das macht die RI zu einem leistungsstarken Werkzeug, um verschiedene Arten von Anstrengungen zu vergleichen und zu prüfen, ob Ihre Trainingsbelastung ausgewogen ist. Sie hilft bei der Beantwortung der Frage: Trainieren Sie hart genug, um Ihre Fitness zu steigern, oder so hart, dass Sie ein Burnout riskieren?
Indem Sie die RI im Zeitverlauf verfolgen, sehen Sie, wie verschiedene Trainingseinheiten zu Ihrer gesamten Trainingsbelastung beitragen. The Outsiders kategorisiert Ihren RI-Wert automatisch, damit Sie ihn auf einen Blick interpretieren können:
Die Relative Intensität (RI) bietet ein klares und objektives Maß dafür, wie anstrengend Ihr Radtraining im Vergleich zu Ihrer persönlichen Leistungsgrenze war. Durch die Berechnung eines einzelnen Wertes auf Basis Ihrer Leistungsabgabe und Ihrer FTP können Sie Anstrengungen über verschiedene Zeitspannen und Terrains hinweg konsistent vergleichen. Dies hilft Ihnen, Ihr Trainingsgleichgewicht besser zu steuern und ein Burnout zu vermeiden.